Man fragt sich ja schon, wo der Denkmalschutz eigentlich bleibt, wenn alle paar Jahre das Stadtbild durch diese visuellen Entgleisungen systematisch verschandelt wird. Aber wahrscheinlich ist gegen organisierten schlechten Geschmack kein Kraut gewachsen. Da hängen sie nun wieder: Die immer gleichen Gesichter, die uns mit einer Mischung aus Retusche-Wahn und grenzdebilem Lächeln ihre „Visionen“ verkaufen wollen.
Intellektuelle Beleidigung auf drei Wörtern
Es ist eine technische Meisterleistung der Inhaltsleere. Wer es schafft, den Wählerwillen in drei Wörtern abzuhandeln, beweist vor allem eines: Er hält sein Gegenüber für vollkommen verblödet. Mit meinen 73 Jahren habe ich dieses Kasperltheater oft genug gesehen. Es ist ein schlechtes Schauspiel, das jedes Mal mit denselben billigen Requisiten und noch billigeren Versprechen aufgeführt wird.
Das ewige Upgrade ins Nichts
Alle vier Jahre das Versprechen auf ein „Update“ der Demokratie: Alles soll besser werden, schöner, gerechter. Dass man uns dabei erst das Geld aus der Tasche zieht, um damit diese Galerie des Grauens zu finanzieren, ist der eigentliche Gipfel der Unverschämtheit.
Natürlich steht es jedem frei, sich in der Öffentlichkeit bis auf die Knochen zu blamieren – das ist die Freiheit, die wir haben. Aber bitte nicht mehr mit meiner Geduld und schon gar nicht mit meinem Geld.
Mein Fazit für heute: Ich werde diesen geistigen Sondermüll, diesen minderbemittelten Schrott der Werbeagenturen, hier nicht auch noch durch Wiederholung adeln. Diese Schlagworte sind es nicht wert, digital verewigt zu werden. Weder in Wort, noch in Bild. Ciao, ciao – sucht euch andere Dumme.