Alle vier Jahre ist es wieder so weit: Die Lokalpolitiker entdecken plötzlich die Straße. Man sucht den Dialog mit den Wählern – allerdings streng begrenzt auf einen kurzen Samstagvormittag mit ein paar wohl dosierten Stunden Bürgernähe.
Und danach?
Nach der Wahl ist der Dialog offenbar abgewählt.
Dann, so scheint es, verschwindet die Gesprächsbereitschaft gemeinsam mit den Wahlplakaten. Die Politiker ziehen sich zurück in ihre Büros, Amtsstuben oder andere gut abgeschirmte Räume, in denen Wähler offenbar nur noch als statistische Größe vorkommen.
Da drängt sich mir eine Frage auf: Warum steht eigentlich vor dem Rathaus in Wolfratshausen eine Bank? Als Dekoration? Oder als stilles Denkmal für eine Bürgernähe, die nur alle vier Jahre kurz ausprobiert wird?
Wäre es nicht denkbar, dass sich dort regelmäßig – vielleicht sogar täglich in der Mittagspause – ein Mitglied der Stadtverwaltung, ein Stadtrat oder, man wagt es kaum auszusprechen, der Herr Bürgermeister selbst hinsetzt und tatsächlich den Dialog mit den Bürgern sucht? Oder ist echte Nähe zum Wähler nur im Wahlkampf zumutbar?
Text von ChatGPT.