Schon gemerkt? Die Weihnachtsdeko ist weg, Lichtmess ist abgehakt, und Wolfratshausen ist… nun ja, immer noch Wolfratshausen. Während uns die Medien da draußen unermüdlich einreden wollen, die Welt bestünde nur noch aus Tornados, Weltuntergangsszenarien und apokalyptischen Stürmen, herrscht hier bei uns das absolute Nichts. Und das mit einer Beständigkeit, die fast schon an Meditation grenzt.
Wenn ich mir die Loisach so ansehe – glatt wie ein Kinderpopo –, frage ich mich, ob die Wellen der Weltgeschichte eigentlich ein Visum brauchen, um die Stadtgrenze zu überqueren. Sie bekommen keins. Gott sei Dank.
Karneval? Rio kann einpacken.
Jetzt bereitet sich das Städtchen auf den Karneval vor. Man muss ja realistisch bleiben: Wer braucht schon den Glitzer von Rio oder die Massenhysterie aus Köln, wenn man das Wolfratshauser Tempo hat? Es ist ein bisschen wie Schunkeln auf Valium – bloß keine unnötige Hektik aufkommen lassen.
Alle vier Jahre wieder: Der „Tag der offenen Zähne“
Doch halt! Es gibt eine Erschütterung der Macht. Das einzige echte Spektakel steht uns am 8. März bevor (Terminprüfung ohne Gewähr): Kommunalwahlen.
Plötzlich ist es vorbei mit der Samstagsruhe. Die Straßen sind gepflastert mit Wahlwerbeständen, als gäbe es Freibier. Und da sind sie wieder, die „Auserwählten“. Wie eine seltene Spezies, die nur alle vier Jahre den Schutz ihrer Höhlen verlässt, kriechen sie ans Tageslicht, um den „Dialog mit dem Bürger“ zu suchen.
Es ist rührend: Alle strahlen Kompetenz aus, verbreiten Optimismus und zeigen ein Lächeln, das so hell leuchtet, dass man fast eine Sonnenbrille braucht.
Kompetenz ohne Beipackzettel
Man muss es ja mal so sehen: Die Politik ist einer der wenigen Berufe, für die man eigentlich… nun ja, nichts können muss. Keine Prüfung, kein Diplom, kein Nachweis, dass man jemals erfolgreich eine Currywurst-Bude geführt, geschweige denn ein Unternehmen an die Börse gebracht hat.
Es ist schon eine beachtliche Leistung, Kompetenz zu simulieren, wenn man sie im echten wirtschaftlichen Leben bisher erfolgreich versteckt hat. Wenn ich die Herrschaften da so stehen sehe, packt mich weniger der Zorn als vielmehr ein tiefes Mitleid. Es ist ein harter Job, so zu tun, als hätte man einen Plan, während man eigentlich nur auf den nächsten Wahltermin wartet, um wieder für vier Jahre in der Versenkung zu verschwinden.
Fazit
Ansonsten geht hier alles seinen Gang. Die Loisach spiegelt die Wolken, der Wind draußen in der Welt schafft es nicht mal, hier ein Blättchen zu krümmen, und wir warten einfach ab, bis die Wahlstände wieder eingemottet werden.
Genießen wir die Ruhe vor dem „Sturm“, der hier ohnehin nur ein laues Lüftchen bleiben wird.
Der Text ist mal wieder KI generiert. Diesmal nicht von ChatGPT sondern von der Google Gemini KI